Der Malteser

Der Malteser ist ein Gesellschafts- und Begleithund, er passt sich der Familie und deren Wünsche total an. Allerdings ist er nicht als Schoßhund zu sehen, sondern ist ein lebhafter kleiner Kerl der auch gerne mal in Pfützen springt. Seine Herkunft ist bis heute nicht ganz geklärt, Kaufleute haben die Ahnen dieser Rasse vermutlich vor über 2000 Jahren von Ägypten her im Mittelmeerraum verbreitet. Diese Hunde haben bezaubernde Köpfchen mit runden schwarzen Augen, die Augenlieder, Nase,Lefzen und auch die Pfoten sollten tief Schwarz sein, das Fell seidig lang. Der Malteser hat kein Unterfell und haart nicht, daher ist er für Allergieger geeignet.Seine Größe ist ca 20-25 cm hoch und das Gewicht sollte um die 4kg betragen, Abweichungen sind zulässig. Sogenannte Mini-Malteser gibt es meines Wissens nicht als Rasse, sondern sind meist das Produkt von verwandschafts Verpaarungen, diese werden sie bei mir nicht finden.

Die Pflege des Maltesers ist etwas aufwendig, ein tägliches kämmen ist ein muß, die Augen sollte man zwei mal täglich reinigen und ein Puder oder eine Paste auftragen was die Haare vor der Tränenflüssigkeit schützt damit es keine braune Verfärbung gibt. Baden sollte man diese Schönheiten alle 1-2 Wochen, nicht nur wegen Schmutz sondern auch damit sich das Haar gut kämmen lässt. Bis man die richtigen Pflegeprodukte gefunden hat geht etwas Zeit ins Land, ich bin erst im Hundesalon fündig geworden, Reinigungsschampoo, Glazschampoo und dann noch eine Lotion und das Kämmen wird zum Kinderspiel. Auch bei Kamm und Bürste braucht man Geduld, mir reicht ein Metallkamm mit breiten und engen Zähnen, einen Gesichtskamm und eine Bürste mit Borsten und Metallzähnen. Einige Besitzer züchten die Haare mit Wickeln, durch das wickeln kann man gut Pflege wie Öle ins Haar einbringen und das Haar bricht nicht weg beim rum toben und springen ab. Man teilt kleine Strähnen ab gibt sein Pflegemittel ins Haar, legt das Haar ins speziell gefaltete Wickelpapier und befestigt es mit einem Gummi. Oben habe ich ein Foto eingefügt von Kim und Gismo.

Die Zähne und der Zahnwechel

Hunde werden, wie wir Menschen auch, ohne Zähne geboren. In der 3. – 6. Lebenswoche brechen nacheinander die Milchzähnchen durch. Das Milchgebiss besteht aus 28 Zähnen
(Ober- und Unterkiefer je 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 6 Backenzähne). Die Milchzähne sind spitzer als die des bleibenden Hundegebisses. Der 1. Prämolare sowie die Molaren sind im Milchgebiss nicht angelegt, d.h. das bleibende Hundegebiss besteht aus mehr - nämlich 42 -Zähnen.

Der Austausch der Milchzähne durch die bleibenden Zähne ist ein komplizierter Vorgang, dessen Funktionsweise noch nicht ganz aufgeklärt werden konnte. Auch Milchzähne besitzen vollständig ausgebildete Zahnwurzeln. Unter jedem Milchzahn sitzt der so genannte Zahnkeim des bleibenden Zahns. Wenn dieser anfängt zu wachsen, übt er dabei Druck auf die Wurzelspitze des Milchzahns aus. Es kommt zur Drucknekrose, d.h. die Zahnwurzel des Milchzahns stirbt ab. Nach vollständiger Resorption der Milchzahnwurzel, fällt der Zahnrest aus und gibt den Platz für den bleibenden Zahn frei. Dies setzt eine korrekte Position der Zahnanlage voraus. Die Milchzähne fallen aus, die bleibenden Zähne kommen durch.

Zwischen dem 4. und 7. Lebensmonat findet der Zahnwechsel statt. Der Zeitpunkt, an dem der Zahnwechsel abgeschlossen ist, ist auch von der Rasse abhängig. Pauschal lässt sich sagen, dass bei großen Rassen der Zahnwechsel früher abgeschlossen ist als bei kleineren.

Das bleibende Gebiss besteht aus 42 Zähnen.
Oberkiefer: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 12 Backenzähne.
Unterkiefer: 6 Schneidezähne, 2 Fangzähne, 14 Backenzähne, also 10 Zähne mehr als beim Menschen.

Wie bin ich auf den Malteser gekommen.

Nun als meine Papilionhündin starb, habe ich mir Gismo einen Malteser-Mix gekauft, dieser wollte aber immer nur Ball spielen und hatte mit schmusen nichts im Sinn. Dann fand ich unsre Cora-Lee, sie hatte die gleichen Rassen in sich und so hat sich bald Nachwuchs eingestellt, ich war so begeistert von diesem Erlebnis und bin über diesen Umweg zum Malteser und dann zur Zucht gekommen.

Meine Malteserkinder wachsen in der Famile auf, sie werden bis zur Abgabe rund um die Uhr betreut, kennen Kinder, Katzen und andere Hunde sowie alle Alltagsgeräusche. Schon mit dem Deckakt und der Tragezeit fängt meine Verantwortung für einen gesunden Wurf an, der richtige Rüde muss gefunden werden, die Mama wird gepflegt, bekommt besonderes Futter und wird regelmäßig vom Arzt untersucht.

Gut sozialisierte Welpen verlassen meine Zucht erst mit der 12. Woche.

Sollten sie Fragen an mich haben, ich bin jederzeit für sie da.